Wenn am dritten Wochenende im September die Straßen in Norf und Derikum mit Fahnen und Wimpelketten geschmückt sind, Marschmusik erklingt und ein Hauch von gerösteten Mandeln und Rosenblüten sowie Pferdeäpfeln in der Luft liegt, dann wird in Norf das große Heimat- und Schützenfest gefeiert.
Was ist das Besondere am Norfer Schützenfest?
Die annähernd 600 aktiven Schützen und die Bevölkerung feiern zweimal im Jahr ihr Schützenfest. Am ersten Wochenende nach dem 1. Mai findet immer die sogenannte Frühkirmes statt, auf der der neue Schützenkönig, der Bruderschaftsprinz und Edelknabenkönig ermittelt werden.
Bis zum dritten Septemberwochenende bleibt somit allen Repräsentanten und auch den Schützen genügend Zeit sich auf das viertägige Schützenfest vorzubereiten.
Das Norfer Schützenfest beginnt am Freitag mit dem ökumenischen Gottesdienst, der Eröffnung des Kirmesplatzes und dem Böllerschießen. Am Abend folgen das Totengedenken, der Große Zapfenstreich sowie die Krönung des Bruderschaftsprinzen und des Schülerprinzen.
Der Samstag steht im Zeichen des Festgottesdienstes in St. Andreas mit Segnung der Königskette. Am Abend zieht der große Fackelzug durch Norf und anschließend wird im Festzelt gemeinsam gefeiert.
Nach der Jubilarenehrung und Ordensverleihung am Sonntagmorgen steht die gesamte St. Andreas Schützenbruderschaft Norf zur Regimentsabnahme bereit. Beim Festumzug und der Großen Königsparade werden die Reihen durch zahlreiche Gäste sowie befreundete Schützenvereine und Bruderschaften verstärkt. Der Tag klingt mit Tanzvergnügen im Festzelt aus.
Am Montag stehen die Familien und der Schützennachwuchs im Mittelpunkt. Nach dem Bürgerfrühschoppen und dem Volksbank-Kinderumzug mit der Krönung des Bambiniprinzen folgen Festumzug, Königsparade und am Abend der Große Krönungsball zu Ehren von Schützenkönig Axel I. Plümer und Königin Sarah.
Sonne über Norf.